Die Machbarkeitsstudie zum 13er
08.02.2012 20:08
Die Machbarkeitsstudie zum 13er
Die Buslinie 13A ist nicht leistungsfähig genug. Im rot-grünen Regierungsübereinkommen wurde eine Machbarkeitsstudie vereinbart. Das Ergebnis liegt nun vor: technisch machbar, aber sehr teuer. Zur Abfederung des Kapazitätsproblem können Gelenksbusse eingesetzt werden.
Die Buslinie 13A ist nicht leistungsfähig genug. Es kommt unter anderem zu überfüllten Bussen, zu unregelmäßigen Intervallen. Daher wünschen wir uns Grüne eine Straßenbahn an Stelle der Buslinie. Im rot-grünen Regierungsübereinkommen wurde daher eine Machbarkeitsstudie vereinbart. Die von der TU erarbeitete
Machbarkeitsstudie wurde letzte Woche in der Stadtentwicklungskommission im Rathaus präsentiert.
Die Prüfung ergab, dass in einer doppelgleisigen Variante eine Umsetzung technisch machbar wäre. Die Kostenschätzung inklusive der Fahrzeuge, der Risikokosten und der dann notwendigen Aufwertung des Straßenraums liegt bei 120 Millionen Euro. Das Projekt ist aufgrund der hohen Kosten derzeit nicht prioritär.
Die Variante Gelenkbus wurde in der Machbarkeitsstudie ebenfalls untersucht. Dieser soll die Kapazitätsprobleme abfedern. In der Präsentation wird zwar von Stellplatzverlusten gesprochen, aber keine Zahlen genannt. Ebenso wurden keine Kosten präsentiert.
Im 4. Bezirk gibt es zwei Varianten. Bei der ersten entspricht die Linienführung der der Buslinie 13A nach der Inbetriebnahme des Hauptbahnhofes. Bei der zweiten Variante fährt die Straßenbahn in der Johann-Strauss-Gasse bis zur Kolschitzkygasse, biegt in diese ein und fährt in der Weyringergasse bis zur Prinz-Eugen-Straße und weiter bis zur Endschleife im Schweizergarten. Diese Variante hat keine direkte Anbindung an den neuen Hauptbahnhof. Schon um den Fahrgästen der ÖBB ein besseres Angebot zu bieten, sollte die Linie über die Mommsengasse und die Karl-Popper-Straße direkt unter dem Hauptbahnhof durch geführt werden.
Es ist wichtig, dass der Hauptbahnhof von möglichst vielen Linien des Öffentlichen Verkehrs angefahren wird.
Für den 4. Bezirk wäre eine Führung über die Rainergasse, Balvederegasse und Mommsengasse optimal. Damit würde das Viertel rund um die St.-Elisabethkirche besser durch den öffentlichen Verkehr erschlossen.
Landesbüro der Wiener Grünen
Lindengasse 40 1070 Wien
manfred.itzinger@gruene.at
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