Kürzere Wartezeit bei der TU-Ampel: Abgelehnt!
Die Ampelschaltung auf der Wiedner Hauptstraße vor der TU Wien ist für Fußgänger:innen besonders frustrierend: Bis zu 80 Sekunden warten bei Rot. Besonders im Winter wird das schnell ungemütlich.
Unser Antrag: Kürzere Wartezeiten für Fußgänger:innen
Wir haben in der Bezirksvertretung deshalb beantragt, die Wartezeit für Fußgänger:innen an dieser Kreuzung von über einer Minute auf 30 bis 50 Sekunden zu verkürzen. Denn: Zu Fuß gehen braucht Vorrang. Personen im Auto nehmen deutlich mehr Raum ein als Fußgänger:innen. Wer zu Fuß unterwegs ist, ist außerdem Kälte, Lärm und Wind ausgesetzt, während Autofahrer:innen geschützt in ihrem Fahrzeug sitzen.
Lange Wartezeiten gefährden die Verkehrssicherheit. Der Masterplan Gehen der Stadt Wien stellt klar: Fußgänger:innen akzeptieren durchschnittlich nur etwa 30 Sekunden Wartezeit, bevor sie ungeduldig werden und bei Rot queren. Überlange Wartezeiten fördern also illegales Verhalten.
SPÖ, ÖVP, FPÖ und Neos lehnten ab
Trotz dieser Argumente wurde unser Antrag von SPÖ, ÖVP, FPÖ und Neos abgelehnt. Für uns ist das noch nicht das Ende der Geschichte. Wir bleiben dran und setzen uns weiter für eine Verbesserung der Ampelschaltung vor der TU ein.
Immer mehr Menschen steigen um und gehen zu Fuß. Die sinkenden Autozulassungen in unserem Bezirk zeigen das deutlich. Damit dieser Trend weitergeht, braucht es gute Bedingungen, vor allem, wenn es um die Wartezeiten an den Ampeln geht.