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Mag.a

Barbara Neuroth

Bezirksrätin
„Ökologisches Leben in der Stadt ist machbar, wir müssen nur wollen!“
Barbara Neuroth

Wie eine Wiednerin zur leidenschaftlichen Bezirkspolitikerin wird

Seit meiner Schulzeit lebe ich auf der Wieden. Durch mein Engagement in der BürgerInnen-Initiative zur Rettung des Wirtschaftskammer-Parks habe ich den unkomplizierten Zugang zu den Grünen PolitikerInnen im Bezirk schätzen gelernt. Sie haben uns AnrainerInnen im Kampf gegen den "Garagenkönig von Wien" und die Wirtschaftskammer Österreich kompetent unterstützt. Dass wir vorausschauend waren beweisen heute die Leerstände in vielen Garagen. Bei der Bezirksvertretungswahl ein Jahr später war ich selbst Grüne Kandidatin.

Kunst und Kultur, Sprachen, Klimaschutz und Radeln

Meine Ausbildung als Übersetzerin und Auslandsaufenthalte während meines Studiums haben aus mir eine weltoffene Lokalpolitikerin gemacht. Global Denken, lokal handeln ist ein grüner Leitspruch, der mir geradezu auf den Leib geschneidert ist. Gesundes und klimabewusstes Radeln in der Stadt, Einkauf von regionalen und biologischen Produkten, Nachbarschaftsgärten, Hofbegrünung, Förderung von nachhaltigen Geschäftsstrukturen mit dem Projekt der Nachhaltigen Wieden und Nahversorgung im Grätzel.  Die Bezirkspolitik bietet ein breites Betätigungsfeld, so konnte ich die  erste Grätzeloase in Wien, nämlich vor der Galerie in der Schleifmühlgasse 12-14 umsetzen. Inzwischen  gibt es 35 Parklets in ganz Wien,  das sind Freiräume, die über dem Sommer in der Parkspur geschaffen werden, davon vier zusätzliche im 4. Bezirk. Als Politikerin nehme ich mir Zeit für die Menschen und ihre Anliegen. Gerade in der Zeit des Corona-Lockdowns haben wir, mit meinen Grünen Kolleg*innen den Wiedner Gabenzaun für bedürftige Menschen geschaffen.
Als Übersetzerin mag ich das geschriebene Wort, ich lese sehr gerne in meiner Freizeit, und bin an Kultur in jeder Form interessiert, wie Theaterbesuche, Konzerte und den Besuch der Wiedner Galerien. Im Grün-Raum organisiere ich mit dem Grünen Team Ausstellungen und Veranstaltungen, um Künstler*innen eine Plattform zu bieten.

Über den Tellerrand des Bezirkes schauen

Ich habe für fünf Monate mein Mandat als Nachrückerin im Parlament angenommen und habe mein Interesse an der Bundes- und der Europapolitik von der Abgeordnetenbank aus erlebt. Die Arbeit im Österreichischen Nationalrat ist ungemein vielfältig und komplex, die Arbeit der Volksanwältinnen fand ich besonders interessant, bin ich ja doch Lokallpolitikerin ;-) Ich durfte die Übersiedlung vom „alten Parlament“  in das „Übergangsparlament“ in der Hofburg miterleben.

Es gibt noch viel zu tun

Während meiner politischen Bezirksarbeit haben wir durch konsequentes Engagement für mehr Grün, Verkehrsberuhigung durch Temporeduktion (Tempo 30 in Nebenstraßen, bald auch auf Hauptstraßen), nachhaltige Mobilität und die Stärkung der Wieden als Bezirk mit bestens ausgestatten Schulen und einer familienfreundlichen Infrastruktur den Bezirk nachhaltig gestaltet. Fünf Stimmten fehlten uns 2010 auf den ersten Platz. Bei den letzten beiden Wahlen zum Nationalrat und zum Europaparlament haben wir Grüne die Stimmenmehrheit erreicht. Die Wieden als Bezirksvorsteherin zu gestalten ist mein politisches Ziel für die kommende Wahl, gemeinsam mit einem engagierten, starken Grünen Team mit viele Frauen, erfahrenen und neuen Kandidat*innen zur Bezirksvertretungwahl.

Über Mich

  • seit 2018 Mitglied des Erweiterten Bundesvorstand und des Wiener Parteirats​
  • seit 2010 Stv. Bezirksvorsteherin und Vorsitzende des Umweltausschusses
  • seit 2001 Sprecherin der Grünen Wieden
  • 2000-2002 Finanzreferentin und Vorstandsmitglied der Wiener Grünen
  • seit 1996 Bezirksrätin der Grünen Wieden
  • 1995 Mitbegründerin der BI Wirtschaftskammerpark