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Julia Tinhof

Bezirksvorsteher-Stellvertreterin
„Zuhause ist dort, wo man sich wohlfühlt“
Julia Tinhof

WIE KOMMT ES, DASS DU DICH POLITISCH ENGAGIERST

Die schwarz-blaue Regierung hat mich als Jugendliche dazu gebracht, bei den Grünen aktiv zu werden. Ich konnte nicht untätig bleiben. Die Plakate auf unseren Straßen waren von Unmenschlikeit geprägt und unerträglich für mich.

2006 wurde ich Landessprecherin der Grünen Jugend im Burgenland und in der Folge auch Landessprecherin der Grünen Andersrum Burgenland. 2007 wurde ich dann Gemeinderätin der Landeshauptstadt Freistadt Eisenstadt und später auch Fraktionsvorsitzende. Ab 2015 habe ich in Margareten als Klubvorsitzende Verantwortung übernommen und will meine Erfahrungen jetzt für meinen Wohnbezirk Wieden einsetzen.

WELCHES THEMA LIEGT DIR BESONDERS AM HERZEN?

  • Frauen
  • Bildung
  • LGBTIQ​

Österreich hat die europäischen Menschenrechte in den Verfassungsrang erhoben und so zu Fundament unserer Demokratie. Ich sehe die Umsetzung dieser Rechte als meine Auftrag als Mandatarin.

Für Frauen gestaltet sich der Lebensweg noch immer nicht gleichberechtigt. Gerade Krisen zeigen wo sich Schwachstellen in Gesellschaften und beim der politischen Umsetzung ergeben.

Besonders bedenklich ist die Rückentwicklung und Verschlechterung der Gleichstellung der Geschlechter seit die COVID-Pandemie unser Leben bestimmt.

Auf Bezirksebene braucht es hier mehr Möglichkeiten sofort für Beispielsweise Alleinerzieherinnen aktiv zu werden.

Bildung ist der Grundstein für eine gerechte Gesellschaft. Das Recht auf Bildung ist ein Menschenrecht. Jeder Mensch sollte sich auf Grundlage Ihrer/Seiner Fähigkeiten und Interessen entsprechend entwickeln können. Kindergarten und Schule bietet den Raum soziale Kompetenzen zu entwickeln und gut für den späten Beruf und das Leben vorbereitet zu werden.

Diese Institutionen sollten Umwelt und Ernährung als Pädagischenauftrag haben. Ich möchte die Wiedener Bildungsinstitution zu Umweltzeichen Mitglieder machen.

Diskriminierung von LGBTIQ-Personen und -Familien steht noch immer auf der Tagesordnung. LGBTIQ steht für Lesbisch-Gay-Bisexual-Transgender-Intrasexual-Queer und umfasst alle Menschen, deren sexuelle Orientierung nicht oder nicht vollständig heterosexuell ist. Das sind etwa 20 Prozent der Menschen oder jeder fünfte Mensch, der uns auf der Straße über den Weg läuft.

Ich werde eine laute Stimme für diesen Teil der Bewohner_Innen Wiedens sein und gestalterisch Veränderung durch Mitbestimmung und Sensibilisierung herbei führen. Davon profitieren alle Bewohner*innen auf Dauer.
Denn Jede und Jeder ist Teil unserer Gesellschaft.​


WO IST DEIN LIEBLINSORT AUF DER WIEDEN?

Wo nicht? Eine echte Entdeckung war der Planquadratpark vor Jahren. Mittlerweile habe ich in Gesprächen viele Geschäftslokalbesitzer*innen kennen gelernt und manche sogar als Freunde gewonnen. Vom Heumühlbogen über die Schleifmühlgasse bis hin zum Karlsplatz. Der Elisabethplatz lockt mich auch manchmal. Ich kaufe fast ausschliesslich im Bezirk ein und entdecke dadurch immer wieder Neues und kann mich nicht festlegen bei dieser Frage.

WENN DU GERADE NICHT POLITIK MACHST, WAS MACHST DU DANN?

Gerne besuche ich mit Alma, meiner Hündin, Verwandte im Burgenland. Ich habe dort auch ein Feld mit 2000m2 und versuche es zur Permakultur zu führen. Das erfordert viel Handarbeit, aber das kenne ich schon, durch den Weinbau meines Vaters. Die körperliche Arbeit hilft auch sehr den Kopf frei zu machen. Und ich freu mich auch immer sehr die Lebensmittel zu verwerten.


ÜBER MICH

  • Pädagogin
  • geboren am 24. Mai 1986
  • seit 2013/14 an einer
    Sonderpädagogischen GTVS
  • 2006 wurde ich Landessprecherin der Grünen Jugend im Burgenland und in der Folge auch Landessprecherin der Grünen Andersrum Burgenland. 2007 wurde ich dann Gemeinderätin der Landeshauptstadt Freistadt Eisenstadt und später auch Fraktionsvorsitzende.
  • Ab 2015 habe ich in Margareten als Klubvorsitzende Verantwortung übernommen und will meine Erfahrungen jetzt für meinen Wohnbezirk Wieden einsetzen.​