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Fahrradstraße Argentinierstraße mit Barbara Neuroth

Fahrradstraße

Der Radweg in der Argentinierstraße ist als Radverbindung schon lange nicht mehr geeignet, deshalb wollen wir Grüne eine Fahrradstraße zwischen Gürtel und Karlsplatz, um dem verstärkten Fahrradverkehr auch für die Zukunft gerecht zu werden. Die Konflikte zwischen Fußgänger_innen und Radfahrenden werden damit ebenso gelöst, wie die Konfliktzonen zwischen Autos und Rädern an den Kreuzungen!

Was macht eine Fahrradstraße aus?


  • RadfahrerInnen und AutofahrerInnen benützen die gemeinsame Fahrbahn, alle sind gleichberechtigt und nehmen aufeinander Rücksicht.
  • Maximales Tempo für Rad und Auto 30 km/h
  • In der Argentinierstraße fahren Autos nur in einer Richtung, Fahrräder in beide, Bodenmarkierungen geben Orientierung
  • Kein Auto-Durchzugsverkehr, aber Zufahrt und Parken sind möglich
  • FußgängerInnen haben den Gehsteig für sich allein, vom Verkehr durch parkende PKW getrennt
Visualisierung der Farhrradstraße in der Argentinierstraße
So könnte die Fahrradstraße aussehen


Warum wollen wir Grüne eine FahrradstraßE?



  • Es ist die international empfohlene Lösung zur Förderung des sicheren Radfahrens
  • Im Stadtentwicklungsplan STEP 2025 ist die Argentinierstraße als Teil des übergeordneten Europäischen Fern-Radwegenetzes und im Fachkonzept Mobilität als Rad-Langstrecke vorgesehen
  • Keine Konflikte mehr zwischen FußgängerInnen und Radfahrer_innen, besonders beim Eingang zum Anton-Benya- Park und im Bereich zwischen St. Elisabeth-Platz und Theresianumgasse
  • Keine Konflikte mehr zwischen ab- und einbiegenden Autos und Radfahrenden bei den Kreuzungen.
  • Keine Dooring-Unfälle (durch plötzlich aufgehende Autotüren) mehr

Meinungen zur Fahrradstraße

Vorschaubild: Anrainermeinung zur Fahrradstraße in der Argentinierstrasse

Anrainermeinung zur Fahrradstraße in der Argentinierstrasse

Was sagen die Anrainer aus der Argentinierstraße zur dort vorgeschlagenen Fahrradstraße? Die Grünen Wieden haben nachgefragt.

Video auf Youtube

Warum wollen wir Grüne keinen 2-Richtungs-Radweg?


Seit zwei Jahren empfiehlt die Fahrradorganisation Radlobby den Umbau der
Argentinierstraße in eine Fahrradstraße.

Die Schwierigkeiten bei den Straßenquerungen und -einmündungen würden bei anderen Straßen auftreten. Die Situation vor dem Anton-Benya-Park würde entschärft, dafür entstünden neue Problemzonen mit FußgängerInnen beim ORF und bei den beiden Supermärkten.

FußgängerInnen und Radfahrende wären wieder auf einer gemeinsamen Fläche, was die Konflikte prolongiert.

Da die Kosten für die Varianten Fahrradstraße und baulich getrennter Radweg sowie die Bauzeit etwa gleich sind, setzen wir uns für die bessere, weil sichere und zukunftsorientierte Lösung einer Fahrradstraße ein!


Fahrradstraße Argentinierstraße Logo

Fahrradstraßen


Fahrradstraßen gibt es in Österreich erst seit dem Jahr 2013 sind für grundsätzlich für Radfahrende reserviert. Autofahrende dürfen zu- und abfahren. Radlerinnen und Radler haben in Fahrradstraßen Vorrang und auch das Nebeneinanderfahren ist erlaubt.

Argentinierstraße; zu wenig PLatz auf Gehsteig und Radweg
Zu wenig Platz auf dem Gehsteig
Überfüllter Radweg und Gehsteig in der Argentinierstraße
Überfüllter Radweg und Gehsteig in der Argentinierstraße
Radweg Argentinierstraße mit geöffnerter Autotür
"Dooring" Gefahr