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am 11. Juni

Mit Grüner Berharrlichkeit zu mehr Freiraum für Schüler_innen und Anrainer_innen auf der Wieden

Barbara Neuroth, Julia Malle - Zwischen den Schulen in der Waltergasse soll ein begrünter Schulvorplatz eingerichtet werden: von Barbara Helene Steindl

Waltergasse 16 nach der Umgestaltung in einen Schulvorplatz
Waltergasse 16 vor der Umgestaltung in einen Schulvorplatz

Der Ausbau von konsumfreien Grünflächen ist uns Grünen ein Anliegen. Zwischen dem Bundesrealgymnasium Waltergasse 7 und der Volksschule Waltergasse 16 fehlt ein freundlich gestalteter Schulvorplatz.

Pufferzone gefragt

Damit betreten die Schüler_innen der Volksschule, die soeben saniert wird, sofort nach dem Verlassen des Schulgebäudes den Gehsteig bzw die Straße. Sie stehen dann in den Pausen, der gleißenden Sonne ungeschützt ausgesetzt, in unfroher Umgebung auf trostlosem Beton. Das ist nicht nur für das Auge unschön, das sich zwischen den Häuserschluchten mehr Grün wünscht: Aus Sicht der Schüler_innen, Eltern und der Grünen Wieden fehlt hier eine „Pufferzone“: Im Schulgebäude wird volle Konzentration auf Lerninhalte verlangt. Vor und nach dem Schulbesuch, wie in den Pausen, finden die Schüler_innen auf der bloßen Straße  aber nur schwer Entspannung. Benötigt wird daher ein attraktiv gestalteter Vorplatz, der begrünt und autofrei der Erholung dient.

Aus Straße wird Platz


Wir Grüne auf der Wieden nehmen die Anliegen von Eltern und Schülern ernst und treiben das Projekt seit Jahren voran. Wir sind aktiv auf Schule und Elternverein zugegangen. Zusammen wurde ein Plan entwickelt, wie die Straße vor der Volksschule freundlich  gestaltet werden könnte. Straße und Gehsteig sollen auf eine Ebene angeglichen werden, sodass ein Schulvorplatz entsteht. Dieser soll mit Sitzgelegenheiten und Tischen ausgestattet und durch eine neue Begrünung beschattet werden.


Der Raum, den ehemals Straße und Gehsteig eingenommen haben, soll nach der kreativen Umgestaltung den Schüler_innen und Kindern des naheliegenden Kindergartens in der Graf-Starhemberg-Gasse fürs gemeinsame Beisammensein, zum Radfahren und Spielen im Freien zur Verfügung stehen. Lehrer_innen wie Anrainer_innen soll er eine Möglichkeit bieten, unter freiem Himmel im Schatten sitzend durchatmen zu können und miteinander ins Gespräch zu kommen. Und zwar jederzeit: Denn im Gegensatz zur jetzigen Situation soll der Platz künftig auch nach Schulschluss und in den Ferien nicht befahren oder als Parkplatz genützt werden. Damit wird das Fehlen einer Parkanlage in unmittelbarer Nähe zur Waltergasse etwas ausgeglichen.

Maßgebliche Weichenstellungen für das Projekt erfolgen in den kommenden Tagen auf Vorschlag der Grünen Bezirksrät_innen.