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am 28. September

Attraktive Radparkplätze auf der Wieden

Ursula Machold - Ärgern Sie sich manchmal über überfüllte Radständer? Kein Platz zum Abstellen des Fahrrads? Oder fühlen Sie sich am Gehsteig durch Fahrräder behindert, die an Stangen von Verkehrszeichen befestigt sind?

Attraktive Radparkplätze bereitzustellen ist eine wichtige und wirksame Maßnahme, um Radfahren und damit klimafreundliches Verkehrsverhalten zu fördern. Geordnete Radparkplätze reduzieren Einschränkungen für alle Verkehrsteilnehmer:innen, vor allem zu Fuß-Gehende mit Kinderwägen oder Gehbehelfen. Auch Vandalismus wird eher dort verhindert, wo kein Fahrrad-Chaos herrscht.

10 Fahrräder passen auf 5m Autoparkplatz 

An fünf nebeneinander im Abstand von einem Meter angebrachten Bügeln können 10 Fahrräder abgestellt werden. Das ist genau die Länge eines PKW Parkplatzes. Am sogenannten "Wiener Bügel" kann das Fahrrad angelehnt und an der Metallkonstruktion sicher versperrt werden. Spiral- oder Vorderrad-Abstellmodelle sind "Felgenkiller" und erlauben zudem keine sichere Absperrung. 

Auf der Wieden fehlen Fahrradabstellplätze

Gerade in den letzten 2 Jahren sind vermehrt Menschen auf das Fahrrad umgestiegen, und es werden angesichts der Klimakrise noch mehr werden. Die Wiednerinnen und Wiedner erledigen ihre Alltagswege bevorzugt zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Die Vielfalt an Lastenrädern für Transporte von Kindern oder von größeren Besorgungen erweitert den Einsatzbereich des Fahrrades enorm. Dazu kommen e-Bikes, die auch unseren bergigen Bezirk leicht bewältigbar macht. Der Bestand an PKW geht zudem laufend zurück. Die Forderung ist daher mehr als berechtigt, zusätzliche Radständer für unsere Bewohner:innen zu errichten.​

Schreiben Sie uns, wo Sie einen Radständer vermissen

​oder schicken Sie uns ein Foto von einem "überbuchten" Radparkplatz im Bezirk. Wir werden uns dafür einsetzen, dass Missstände behoben werden, Sie überall im Bezirk Ihr Rad gut abstellen können und als Fußgänger:in nirgends behindert werden.