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am 27. August

Fahrradstrasse Argentinierstrasse – mehr Sicherheit und Platz für alle

Barbara Neuroth - Der Radweg auf der Argentinierstraße stammt aus den 80er-Jahren. Er ist eng, stark befahren und gefährlich. Täglich gibt es brenzlige Situationen, sowohl am schmalen Gehsteig, als auch an den Kreuzungen. Deshalb fordern wir Grüne noch 2018 eine rasche Umsetzung des international bewährten Konzepts der Fahrradstraße.

Die Fahradstraße in der Argentinierstraße noch 2018 umsetzen

Eine Fahrradstraße bringt allen etwas: Die Räder

fahren zukünftig auf einem farblich markierten Streifen in beide Richtungen auf der Straße, die Autos wie bisher in der Einbahn. Am Gehsteig bleibt somit mehr Platz für Fußgänger_innen. Die Parkplätze bleiben größtenteils erhalten. Alle profitieren durch mehr Sicherheit und Platzangebot!


  • Mehr Platz und Sicherheit für Alle
  • Breitere Gehsteige
  • RadlerInnen fahren auf der Straße
  • Parkplätze bleiben größtenteils erhalten

Deshalb soll, wenn es nach uns Grünen geht, die Argentinierstraße zur Fahrradstraße werden

Die Fahrradstraße ist eine international empfohlene Lösung zur Förderung des sicheren Radfahrens. Im Stadtentwicklungsplan STEP 2025 ist die Argentinierstraße als Teil des übergeordneten Europäischen Fern-Radwegenetzes und im Fachkonzept Mobilität als Rad-Langstrecke vorgesehen. Angesichts des begrenzten Straßenquerschnitts bietet sich die Fahrradstraße an, weil sie eine faire Aufteilung des Platzes für alle Verkehrsteilnehmende ermöglicht.

Besonders die FußgängerInnen haben bisher unter dem Radverkehr zu leiden gehabt, den der Platz war beim Anlegen des Radwegs in den 80er Jahren vom Gehsteig weggenommen worden. Damit haben auch die Konflikte mehr zwischen FußgängerInnen und RadfahrerInnen, besonders beim Eingang zum Anton-Benya- Park und im engen Bereich zwischen St. Elisabeth-Platz und Theresianumgasse ein Ende!


Der bisherige Radweg hat zu unzähligen Konflikte und etlichen Unfällen zwischen ab- und einbiegenden Autos und Radfahrenden bei den Kreuzungen geführt. Dann sind die Radfahrenden für die Autos besser sichtbar und besser einzuschätzen. Auch die gefährlichen Dooring-Unfälle für Radfahrende (durch plötzlich aufgehende Autotüren in der Parkspur) sind nicht mehr möglich.


Alle profitieren von der Fahrradstraße


Die Verkehrsberuhigung im Grätzel wird gleich spürbar werden, denn die Geschwindigkeit für die Autos wird auf 30 km/h reduziert, und die Räder fahren auch begab mit angemessener Geschwindigkeit wie die Autos. Durch den breiten gemeinsamen Straßenraum ist das Überholen langsamer Radfahrender oder das Nebeneinanderfahren leicht möglich. Die FußgängerInnen haben den Gehsteig für sich allein und sind dann vom Verkehr durch parkende PKWs getrennt.

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