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am 1. September

Margaretenstraße NEU: wir haben heute die Ergebnisse unserer umfassenden Verkehrsstudie präsentiert

- Die Wiedner Grünen haben die TU Wien mit einer Verkehrsstudie beauftragt, die für die Verkehrsorganisation der nächsten 10 Jahre eine Grundlage sein wird.

Grüne Verkehrsplanung ist von dem Gedanken geleitet, den öffentlichen Raum fair zu verteilen, damit sich die jahrzehntelange Planungsdoktrin von der autogerechten Stadt zur menschengerechten Stadt wendet. In der Zeit des Lockdowns waren die Wiedner Straßen stark von Fußgänger*innen frequentiert, der Autoverkehr war merklich reduziert, der Radverkehr nahm zu. Alle Altersgruppen haben den öffentlichen Raum in Besitz genommen. Wir brauchen eine Stadtplanung, die den 3-bis 99 Jährigen gerecht wird.

Erfolgreiche Grüne Verkehrsplanung

In den letzten 10 Jahren haben wir beim Umbau des Südtiroler Platzes den Wegfall einer Fahrspur der Favoritenstraße zugunsten eines breiteren Radweges durchgesetzt. Den Umbau der Waltergasse, eines Straßenstücks zwischen zwei Schulen in tagsüber verkehrsfreien Raum haben wir Grüne in 20 Jahren hartnäckiger Überzeugungsarbeit verwirklicht. Die für die Sommermonate dort eingerichtete temporäre Coole Straße zeigt jetzt, welch einen Gewinn ein dauerhaft verkehrsfreier, kindergerecht gestalteter Raum zwischen zwei Schulen bedeutet. Wir haben konsequent Tempo 30 im Nebenstraßen-Netz umgesetzt, für manche Hauptstraßen wie die Margaretenstraße und Favoritenstraße ist dank unserer Hartnäckigkeit Tempo 30 in Aussicht gestellt.

Grüne Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung und Begrünung ab 2020 bis 2030

Tempo raus, Lebensqualität rein! Die Wiedner Grünen treten mit Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung und Begrünung in der Unteren Wieden an, mit einer gleichzeitigen Umsetzung von überfälligen lokalen und überregionalen Radverbindungen, die insgesamt den Umweltverbund stärken. Wir Grüne sind überzeugt, dass eine grüne Bezirksvorsteherin Barbara Neuroth diesen Gestaltungswillen hat und richtungsweisende Projekte zur Umsetzung bringen wird. Wir sind sehr froh, dass die gute langjährige Zusammenarbeit mit der TU mit dieser Planungstudie eine ganzheitliche Sicht eines zentralen Bereichs des Bezirks eröffnet und sehr konkrete Leitlinien für die zukünftige Straßenraumgestaltung anbietet. Die Verkehrsberuhigung der Inneren Stadt wird positive Auswirkungen auf den Durchzugsverkehr in die angrenzenden Bezirke haben, auch der 4. Bezirk wird damit entlastet. ​

Grüne Mehrheit für die Wieden will gestalten

Mit einer Grünen Mehrheit im 4. Bezirk wollen wir folgende Leuchtturmprojekte umsetzen und den Stillstand in der Wiedner Verkehrsplanung beenden: 

  • Die Begegnungszone Margaretenstraße und der notwendige begrünte Rückbau in der Operngasse wird eine spürbare Verbesserung für die Wohnbevölkerung und Geschäfte bringen. 
  • Auf der Wiedner Hauptstraße werden im Zuge der bald notwendigen Gleissanierung die überfälligen Baumpflanzungen realisiert, und gleichzeitig bessere Querungsmöglichkeiten im TU-Umfeld für diesen zentrumsnahen Abschnitt hergestellt.
  • Die Radlangstrecke Argentinierstraße, die schon lange nicht mehr den heutigen Qualitätskriterien entspricht, wird zu einer zukunftsfähigen niveaugleichen Fahrradstraße umgebaut.
  • Die TU Studie schlägt ebenso Lösungen für den öffentlichen Verkehr wie auch die Gehsteiggestaltung nach den STEP-Kriterien vor, die den Mobilitätsbedürfnissen der überwiegenden Mehrheit (85%!) der Bezirksbewohnerinnen zugute kommen werden.