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am 29. April

Wiedner Wald

Manfred Itzinger - Für die Umgestaltung des Südtiroler Platzes gab es ein Bürger_innenbeteiligungsverfahren und eine Begleitgruppe, in der auch die ÖVP vertreten war. Ihre Bedingung war: keine Verringerung von Fahrspuren. Da blieb wenig Platz für großzügige Umbauten und zusätzliche Baumpflanzungen.

Um davon abzulenken, dass Parkplätze für die ÖVP wichtiger sind als Bäume, stellte die ÖVP in der Bezirksvertretungssitzung im März den Antrag für deutlich mehr Baumpflanzungen am Südtiroler Platz im Bereich der Grünflächen und nennt es „Wiedner Wald“. Keine Ahnung, was für „Die neue Volkspartei“ ein Wald ist. Bietet doch der Südtiroler Platz nicht einmal Platz für ein „Wäldchen“!

Umgestaltung des Südtiroler Platzes

Für die Umgestaltung des Südtiroler Platzes gab es ein Bürger_innenbeteiligungsverfahren und eine Begleitgruppe, in der auch die ÖVP vertreten war. Ihre Bedingung war: keine Verringerung von Fahrspuren. Da blieb wenig Platz für großzügige Umbauten und zusätzliche Baumpflanzungen.  

Wo Platz für Bäume wäre, will aber die ÖVP nicht

Im Abschnitt der Schelleingasse (Bild, rechts) wurden im Zug der Platzneugestaltung sehr wohl drei neue Bäume gepflanzt. Da dafür drei Parkplätze ‚geopfert‘ werden mussten, stimmte die ÖVP damals dagegen – um jetzt einen Wald zu fordern. In Anbetracht der Tatsache, dass unter dem Platz nicht nur die U Bahn-Trasse liegt sondern auch eine Vielzahl von Leitungen, ist bei Baumpflanzungen auf Lichtverhältnisse und ausreichenden Wurzelraum zu achten. Deshalb wären vor den ON 4 und 5 auf der Ostseite des Südtiroler Platzes (Andreas Hofer Haus) die Voraussetzungen für Baumpflanzungen gegeben, aber das würde Parkplätze kosten. Ein No-Go für die ÖVP. Daher als Ablenkung der großspurige Antrag „Wiedner Wald“, um sich in der Öffentlichkeit als Baumpflanzer darzustellen.