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am 8. Juni

Barbara Neuroth goes Parlament

Philip König - Bis zur Wahl im Herbst übernimmt Barbara Neuroth das Nationalratsmandat von Eva Glawischnig. Sie bleibt aber der Wieden in der Bezirksvorstehung erhalten.

Im Herbst 2013 hat sich Barbara Neuroth als Kandidatin für die Grüne Nationalratsliste zur Verfügung gestellt und wurde von der Wiener Landesversammlung auf Platz 9 der Wiener Landesliste gewählt. Ein achtbares Ergebnis – und doch war es eher als solidarisches Backup gedacht.

Nach dem Rücktritt von Eva Glawischnig ist nun aber der Fall eingetreten, dass Barbara Neuroth für die verbleibenden vier Monate bis zur Wahl in den Nationalrat einzieht. Über 20 Jahre bei den Grünen geben ihr die notwendigen Erfahrungen, die jetzt für einen raschen Einstieg in die parlamentarische Arbeit hilfreich und notwendig sind. Bereits im Jahr 2000 hat sie mit Ulrike Lunacek als Referentin für Außen- und Entwicklungspolitik im Hohen Haus gearbeitet. Das „freie Spiel der Kräfte“ soll noch einige Projekte zum Abschluss bringen. Wir Grüne werden uns vor allem auf das Thema Mindestlohn und das Ökostromgesetz konzentrieren.

Ihre politische Heimat und Aufgabe sieht Barbara Neuroth aber nach wie vor im 4. Bezirk. Deshalb wird ihre Funktion als Nationalratsabgeordnete am 15. Oktober auch wieder enden. Die Funktion als Bezirksvorsteher-Stellvertreterin wird sie während dieser Zeit gleichzeitig ausüben. Ein Verzicht auf eines der beiden Gehälter ist nicht möglich, Barbara Neuroth hat sich aber sofort dazu entschlossen, einen guten Teil ihres Einkommens für ein soziales oder politisches Anliegen spenden. Das erste Gehalt ging an das Frauenvolksbegehren 2.0​.

Wir wünschen "unserer Barbara" alles Gute für die Zeit im Parlament und freuen uns, wenn sie mit noch mehr wichtigen Erfahrungen und neuen Ideen - und mit voller Kraft  - wieder auf die Wieden zurückkommt.