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am 13. Oktober

Hitzeinseln in der Stadt – vorbeugen gegen die Hitze

Barbara Neuroth - Nach diesem Sommer mit einer absoluten Höchstzahl von 41 Tropennächten, wo die Nachttemperaturen nicht unter 22 Grad sanken, ist klar, dass etwas getan werden muss.

Die Maßnahmen sollen direkt den Bewohner_innen der Wieden zugutekommen, insbesondere den Kindern und den älteren Menschen, die in den Wohnungen unter der täglichen und nächtlichen Hitze leiden. Dafür ist eine nachhaltige Strategie zu erarbeiten um das Aufheizen der Gebäude und des Straßenraums zu reduzieren.

Was heizt die Stadt und unseren Bezirk auf?


Kahle Fassaden, Asphalt und parkende Autos sind Hitzespeicher erster Ordnung. Es macht einen großen Unterschied, wie die Häuser gebaut sind. Davon hängt ab, wieviel Hitze die Mauern speichern und in der Nacht abgeben. Fassadenbegrünung und Beschattung der Fenster können die Sonneneinstrahlung abweisen. Hingegen wird die Abwärme von Klimaanlagen aus Privathaushalten und Büros an die Atmosphäre abgegeben und heizt die Stadt noch mehr auf. Deshalb muss langfristig und nachhaltig so geplant und gebaut werden, dass ein Aufheizen und Speichern dieser Hitze reduziert und schließlich vermieden wird.

Ein Strategieplan für Wien und für die Wieden


Der Strategieplan für Wien​  sieht u.a. Maßnahmen vor wie das Pflanzen von Bäumen in den Straßen und Hinterhöfen, Pflanzung von Baumgruppen, Dach- und Fassadenbegrünungen, Errichtung von begehbaren Dachterrassen mit Begrünung. Weniger Flächen im Straßenraum sollen versiegelt werden (asphaltiert) ebenso auf Gehwegen, z.B. gerade n Parks, um Begrünung und Baumpflanzungen zu ermöglichen. Auch die Errichtung von Arkaden ist angedacht, und vieles anderes mehr.

Wir Grünen wollen mit fachlicher Unterstützung von der Magistratsabteilung 22 (Umweltschutz) spezifische Maßnahmen und einen Strategieplan für den 4. Bezirk ausarbeiten.