Bezirke
Navigation:
am 9. April

Mehr Platz zum Rausgehen, von der Kettenbrückengasse zum Südtirolerplatz

Barbara Neuroth - Die Corona-Krise hat unsere Stadt massiv verändert. Wir gehen nur mehr in dringenden Fällen auf die Straße. Trotzdem ist es für uns alle wichtig vor die Tür gehen zu können, um uns die Beine zu vertreten. Und um dabei auch den Mindestabstand einhalten zu können, braucht es vor allem Platz. 

​Öffnen der Bundesgärten, Öffnen der Straßen

Mit der Öffnung der Bundesgärten ist schon Einiges erreicht. Aber viele Menschen haben gar keine Parks in ihrer Nähe. Ein Drittel der Gehsteige in Wien ist unter zwei Meter breit - der Mindestabstand kann also gar nicht eingehalten werden. Gleichzeitig hat der Autoverkehr um über 50 Prozent abgenommen und viele Straßen sind gar nicht befahren. Diesen Platz können wir jetzt nutzen und mit neun temporären Begegnungszonen und temporär für Fußgänger*innen freigeben.

In den temporären Begegnungszonen ist das Gehen auf der Fahrbahn erlaubt – immer unter Berücksichtigung des Mindestabstandes von einem Meter zu anderen. Gleichzeitig ist die Durchfahrt für Fahrzeuge, die Einbahnstraßen oder private und öffentliche Garagen erreichen müssen, mit einem Tempo von 20 km/h gestattet. Parken ist auf den markierten Flächen weiterhin erlaubt.​

Auch im 4. Bezirk wird ab kommender Woche die Fußgänger*innenroute von der Kettenbrückengasse, Große Neugasse, Schaumburgergasse von Wiedner Hauptstraße bis Waltergasse, Waltergasse und Graf Starhemberg-Gasse von Waltergasse bis Südtiroler Platz geöffnet! Wir freuen uns, das so mit großzügigem Platz sicher die Bewegung im Freien ermöglicht wird.

Um den Abstand von einem Meter auch im dicht bebauten Gebiet wahren zu können und so das Ansteckungsrisiko weiter zu minimieren, öffnet die Stadt Wien ab diesem Wochenende mehrere Straßenzüge. Die temporären Begegnungszonen starten in der Landstraße, Josefstadt, Ottakring und Währing am Samstag, im Laufe der Woche kommen weitere in der Leopoldstadt, Wieden, Margareten, Neubau und Favoriten dazu.

Neun temporäre Begegnungszonen im dicht verbauten Gebiet

Ausgewählt wurden die Straßenzüge vor dem Hintergrund mehrerer Kriterien: Besonders schmale Gehsteige, ein hohe Bevölkerungsdichte und keine Parks oder Grünflächen in direkter Umgebung. Folgende Straßenzüge werden zu temporären Begegnungszonen:

  • 3., Rechte Bahngasse
  • 8., Florianigasse von 2er-Linie bis Skodagasse
  • 18., Schopenhauerstraße
  • 16., Hasnerstraße komplett ausgenommen von Teilstück von Huttengasse bis Paltaufgasse (U3 Unterführung)

Im Laufe der Woche folgen:

  • 2., Alliiertenstraße und Pazmanitengasse
  • 4./.5. Kettenbrückengasse, Große Neugasse, Schaumburgergasse von Wiedner Hauptstraße bis Waltergasse, Waltergasse und Graf Starhemberg-Gasse von Waltergasse bis Südtiroler Platz
  • 7. Kandlgasse und Hermanngasse von Westbahnstraße bis Kandlgasse
  • 10., Fernkorngasse von Raxstraße bis Quellenstraße und von Pernerstorfergasse bis Hasengasse
  • 10., Rotenhofgasse von Triester Straße bis Zur Spinnerin und von Sonnleithnergasse bis Reumannplatz sowie Buchengasse von Herndlgasse bis Schrankenberggass