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am 21. Juni

Biedermeierhaus soll abgerissen werden

Manfred Itzinger - Auf Grund der Baurechtsnovelle, die den Abbruch von alten Häusern in Zukunft erschweren soll, soll das Biedermeierhaus Karolinengasse 13, in dem das Gasthaus Sperl untergebracht ist, noch vor dem 1. Juli abgerissen werden. Wir Grüne treten für den Erhalt des Biedermeierhauses ein.

Vielfältige Architektur auf der Wieden bewahren


Auf der Wieden gibt es ein breites Spektrum an Stilepochen. Von Biedermeierhäusern bis zu moderner Architektur. Jetzt soll eines der wenigen verbliebenen Biedermeierhäuser auf der Wieden abgerissen werden.

Der Charakter der Oberen Wieden soll erhalten bleiben



Durch den Abriss verschwindet auch das Traditionsgasthaus Sperl auf der Oberen Wieden. Eine Institution schließt endgültig seine Pforten und damit ein Stück der Identität der Oberen Wieden.

Weniger leistbare Wohnungen auf der Wieden



Durch den Abriss verschwinden Wohnungen, die dem Mietrechtsgesetz (MRG) unterliegen. Im Neubau gilt das MRG nicht. Es können auch frei finanzierte Eigentumswohnungen errichtet werden. Beides entzieht dem Wohnungsmarkt auf der Wieden günstige Mietwohnungen.

Auch der Erhalt des Gasthauses wäre ein Gewinn fürs Viertel



Generationen feierten ihre Feste im Gasthaus und es ist eine echte Belebung der Oberen Wieden. Die Schließung hinterlässt eine Lücke in der Nahversorgung.


Warum jetzt der sofortige Abriss?

 

Durch eine Änderung der Bauordnung, wird der Abriss von alten Häusern erschwert. Es ist eine Genehmigung erforderlich. Da viele Spekulanten in den Startlöchern stehen und noch schnell vor in Kraft treten der neuen Bauordnung am 1. Jänner 2019 Häuser abreissen wollen, tritt diese Bestimmung schon am 1. Juli 2018 in Kraft. Nach dem 1. Juli ist für einen Abriss eine Genehmigung erforderlich.  

Die Grünen Wieden setzen sich für den Erhalt des Biedermeierhauses Karolinengasse 13 ein, da ein Abriss viele Nachteile für den Bezirk bringt.​