Bezirke
Navigation:
am 24. April

Wiedner Gabenzaun – wir denken an die Menschen, die am härtesten von der Coronavirus-Krise getroffen sind

Barbara Neuroth - Obdachlose und bedürftige Menschen leiden besonders unter der Coronavirus-Krise. Ihre ohnehin schwierige Lebenssituation spitzte sich in den vergangenen Wochen weiter zu. In Wien gibt es nun bereits mehrere „Gabenzäune“, die helfen sollen #gabenzaun #gabenzaunwien #wiednergabenzaun

Auf der Wieden gibt es zwei Gabenzäune. Ein Gabenzaun wurde von Pfarrer Gerald Gump und der Pfarre zu Frohen Botschaft am St. Elisabeth-Platz initiiert. Wir haben zusätzlich den zweiten Wiedner Gabenzaun am Südtiroler Platz eröffnet, um so auf den aktuellen Bedarf auf der Wieden unmittelbar zu reagieren und Bewohner*innen zu motivieren, auch Lebensmittel, Kleidung, Hygieneartikel und Hundefutter zur Verfügung zu stellen.

Vielen Dank an alle, die bisher mitgetan haben. Hier ein paar Eindrücke und Fotos, wie einfach es ist, diese Gabenzäune zu befüllen. Bitte beachtet unsere Tipps, die wir von Shades Tours übernommen haben.

Wie befülle ich sinnvoll? Tipps von Shades Tours

  1.   Achtet beim Erstellen eurer Gabe auf eure Hygiene. Handschuhe tragen, Gemüse und Obst mit heißem Wasser gut waschen, etc.
  2. Der Südtiroler Platz erscheint uns als gut geeigneter Ort. Alle Sackerl sind innerhalb weniger Stunden gepflückt. Wir hängen am Abend auf. Da scheint die Sonne nicht mehr so intensiv hin, die Lebensmittel bleiben länger frischer.
  3. Schreibt das Datum auf eure Gabe.

Auch die Straßenzeitung Augustin, zu deren Kauf wir hier auch ausdrücklich animieren, hat einen Hinweis auf die Wiener Gabenzäune, die es mittlerweile schon in fast allen Bezirken gibt.

Barbara Neuroth beim Wiedner Gabenzaun am Südtiroler Platz